Hobby versus Beruf

Worin unterscheidet sich zum Teufel nochmal ein Hobby von einem Beruf? Versuch einer Erklärung.

Unterschied: Spass

Ein Hobby pflegt man aus Spass. Zur Arbeit ‚muss‘ man. Das könnte ein Unterschied sein – wenn nicht oft genug Leute Spass an der Arbeit hätten oder sogar ihr Hobby zum Beruf gemacht haben – und umgekehrt – ihr Hobby mühsam ist. Dem liegt eine christliche Einstellung zur Arbeit zugrunde: ‚im Schweisse deines Angesichtes sollst du dein Brot …‘. Von Spass ist da keine Rede. Wer Spass an der Arbeit hat und lustig ist und dabei pfeift, der muss mit Reaktionen der Umwelt rechnen. Beispiele: Banker, Arzt, Polizist …

Unterschied: Geld

Mit Arbeit verdient man Geld, ein Hobby kostet Geld. Schon richtig – ausser man verdient mit dem Hobby (Künstler, Show-Geschäft) oder wird durch Arbeit arm (‚working poor‘) – dann stimmt’s eben nicht. Viele Menschen sammeln hobbymässig irgendwas, das ist dann entweder ein grosser Mist oder es hat irgendwann eventuell einen grossen Wert (Münzen, Briefmarken, Bilder …).

Unterschied: Freizeit

Hobbys betreibt man in der Freizeit. Die errechnet sich so: Freizeit=Gesamttageszeit-Unfreizeit. Der Begriff ‚Freizeit‘ impliziert also die  Existenz einer ‚Unfrei-Zeit‘. Arbeit ist ‚Unfrei-Zeit‘, das heisst wir sind gesellschaftlich auf Stufe Sklavenhaltergesellschaft. Viele Leute pflegen ihre Hobbys aber auch während der Arbeitszeit oder  e-Freaks sogar nachts. Das geht dann von der Schlafenszeit ab.

Fazit

Die Grenzen zwischen Hobby, Beruf und Sucht sind fliessend.

Einige Hobbys von mir stelle ich auf den folgenden Seiten vor –  weil ich gelesen habe, dass sie einen Mensch charakterisieren sollen.

Ich übe sie alleine aus oder habe heimlich transpirative Treffen.

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