Messe, Mord und Manga

Der Buchmesse-Krimi

Dieses Buch in Ihren Händen und das Leben wird schön!

Jetzt frisch und rechtzeitig zur Buchmesse Leipzig 2016 !

 Autor

„Im Engelsdorfer Verlag erschienen von dem in der Schweiz lebenden Autor bis jetzt die Bücher Steine des Schreckens, Wellenwasser und Katzenschwund. Seine Bücher erscheinen zwar unter dem Label »Krimi«. Stets geht es aber auch um Ernsthafteres. In Messe, Mord und Manga setzt er sich mit dem Literatur-Geschäft und seinen Opfern auseinander – und es wird ein originelles Buchkonzept präsentiert.“

Handlung

Viele kommen zur Leipziger Buchmesse … nur einer ist nicht wegen der Bücher hier. Sein Ziel ist Rache – grausame Rache. Ein brutaler Mord bei einer Bücherlesung gibt Rätsel auf. Als nach dem Autor auch noch dessen Verleger ermordet wird, ist es soweit:  Jelato schaltet sich ein – und Gerome ist natürlich auch dabei.

Originelles Buchkonzept

Jedes Kapitel wird mit einem Chat abgeschlossen. Leser geben direkt Feedback und schreiben Kommentare und Meinungen.  Insofern schlägt das Buch eine Brücke vom Lesen zum Chatten, verbindet also Printmedien mit elektronischen Medien. Wer Lust und Laune hat, kann seine eigenen Kommentare dazuschreiben.

Ort der Handlung

Leipzig

Auch ein Tatort:

Das Völkerschlachtdenkmal mit dem See der Tränen der Nationen

 

 Krypta mit den Totenwächtern

⇐  ohne den geht es in Leipzig nicht

(is aber nix Goethe – is Bach!)

und das is er aber jetzt ⇒

und

 

 hier drinnen besprechen

Gerome und Jelato den ersten Mord ⇒

Schnipsel aus dem Buch

Die Tat

 

„Ein Autor machte mit bei dem Projekt „Leipzig liest“ und wurde nach seiner Lesung blutüberströmt auf der Toilette gefunden.“

„Zusammengeschlagen?“

„Nein, schlimmer. Umgebracht. Grausam zugerichtet. Brutal ermordet. Das war eine Hinrichtung, das war kein gewöhnlicher Mord.“

„Wie?“

„Da muss ein langes Messer oder sogar ein Schwert eine Rolle gespielt haben.“

„Ein Schwert? Hat er was gegen den Islam geschrieben? Gegen die IS-Krieger oder so was?“

„Eben nicht. Gar nichts in der Art. ….“

Die Leipziger Messe ist schon sehr alt, auch die Buchmesse.

Thema Ghostwriter

… und wenn die lieben Promis denn zu blöd wären zum Bücher schreiben – das soll es ja geben – dann setzen sie halt Ghostwriter und Lektoren ein, Hauptsache der Promi steht auf dem Cover und sorgt für Umsatz.

Anal Phabet:

Wiso Bedrug? Wennn jemant nich schreipen kann is doch gut so eine Geisderschreiper!

Antwort Oral Phabet:

Du zustandest keinen fehlerfreien Satz und willst hier mitreden?

Kanzlerin: „Genau! Nicht aufregen! Ist doch Wurscht – ich lasse meine Reden auch immer von irgendjemand schreiben. Ist doch egal, was ich sage, die wählen mich trotzdem. Und ich will auch gar nicht immer wissen, was ich da so ablese.“

Bahnhof

Mädler-Passage

Der typische Messebesucher

und

die imposante Glaskonstruktion

(zum Vergrössern : Anklicken)

… und jetzt noch ein paar Mangas

Man kann hier „original japanische Katanas“ kaufen – siehe Beschriftung auf dem Karton ⇒

(zum Vergrössern : Anklicken)

Gerne diskutiert: Was ist ein Manga?

Mangaloide Fundamentalisten („Chefideologen der Manga-Partei“) behaupten: Unter Manga seien gefälligst nur  die Comics selber zu verstehen, die Leute selbst seien allenfalls Manga-Fans.

Mir ist das zu dogmatisch, ich subsumiere unter Manga entsprechend dem täglichen Sprachgebrauch auch die solchermassen kostümierten Menschen und handele mir damit bitterböse Kritik ein. Ich hasse Diskussionen um Worte und Worthülsen. Das wirkt kleinlich und intolerant, speziell bei Interpretationen von chinesischen und japanischen Schriftzeichen, die übrigens im Falle Manga im Japanischen  schon öfters ihre Bedeutung geändert haben und durchaus verschieden interpretiert werden können.

Im Deutschen hat das Wort Manga schon lange eine solche Erweiterung im täglichen Sprachgebrauch erfahren und bezeichnet Beides, sowohl die Comics als auch die entsprechenden Figuren – wohlgemerkt: im täglichen Sprachgebrauch, nicht im Lexikon, das dauert noch. In der Zeitung kann man entsprechende Straftäter als „Manga-Mörder“ (der tötet Comics??) oder „Manga-Killer“ (da hat einer so ein Buch umgebracht??) und die Tat selbst als „Manga-Mord“  bezeichnet nachlesen (Focus).

Ich kenne auch genügend dieser verkleideten Gestalten, die auf die Frage, was sie darstellen, die Antwort Manga geben, und erst dann ins Detail gehen. Und fragen Sie doch mal einen Busfahrer an so einem Veranstaltungsort, was er unter Mangas versteht („Das sind doch diese …“). Sprache lebt und wandelt sich und mit ihr die Bedeutung von Worten. Toleranz ist gefordert und nicht pikiertes und trotziges Mit-dem-Fuss-Aufstampfen „Ich habe aber recht!“

Krimi ist nur das Label, unter dem das Buch erscheint – es geht um Ernsthafteres und ganz sicher nicht um die Manga-Szene. Zu der habe ich – obwohl ich es gerne sehe und ganz offensichtlich viel Arbeit, Zeit und Geld in den Kostümen steckt –  ein insgesamt kritisches Verhältnis. Da ist viel Spass im Spiel, klar, aber: Das infantile Auftreten in der Cosplay-Szene, welche nicht über Hello-Kitty-Niveau rauskommt, ist echt nur Spiel – oder? Bitter dabei: Das gilt natürlich nicht für die Unternehmen, die saumässig Geld mit diesen Konsum-Opfern verdienen. Mickey die Maus und Tamagochi und Pokemon lassen grüssen, von mir aus auch Spiderman usw., es geht immer nur um die Kohle dieser Jugendlichen. Und so geht es in der entsprechenden Halle auch zu wie in einem riesigen Spielzeugladen. Man nennt das Abschöpfen überflüssiger Kaufkraft und ist Teil des Konsumterrors.

Wo Erwachsene verkindlichen (nicht etwa Kinder erwachsen werden!) und Kulleraugen und Kindchenschema als Programm leben, da drängen sich Fragen auf. Nicht zuletzt deswegen, weil pornografische Darstellungen von Kindern in japanischen Manga-Comics und Animationsstreifen weiterhin erlaubt sind und wesentlich zum Aufschwung dieser literarischen Gattung beitragen. Und genau deswegen spielen sie in meinem Buch letztlich auch keine tragende Rolle. Sorry, liebe Mangas! Sorry liebe Comicer!

Frei nach Nietzsche: „Wir müssen über diese Leute denken wie die Messeleitung: Sie füllen die Halle!“ So geht der Besucherrekord 2016 auf ihre Kappe, ansonsten ist die Leipziger Buchmesse nämlich eher auf dem absteigenden Ast. Es wäre gut möglich, dass Leipzig gegen Frankfurt verliert und die Buchmesse wegen Ausstellerschwund komplett abwandert. Bei der Automesse ist dies schon passiert (2016).

Messe, Mord und Manga

Der Buchmessekrimi

ISBN-13:  978-3-96008-093-0

1. Auflage 2016 Engelsdorfer Verlag Sprache: Deutsch Taschenbuch, Format: 19×12 162 Seiten

Preis: 10,00 EUR

http://www.engelsdorfer-verlag.de/


Im Buchhandel erhältlich!

 

in der Schweiz sieht das dann so aus:  ⇒

… und in Japan so:

(hoffentlich stehen da keine Schweinereien drauf)

Interpretationshilfe zum Cover:

Die rote Farbe steht natürlich für Blut – what else. Schliesslich geht es um blutrünstige Morde und die Auslöschung einer Familie. Der „Galgen“ symbolisiert Rache und Gerechtigkeit.

Somit ist der Titel des Fotos „Closing date“ selbsterklärend.


Zeitungsbericht:

Mi, 21. Sep. 2016

Volksstimme Sep 2016 2

Krimiautoren mit unterschiedlichen Ansichten

| Di, 20. Sep. 2016


Nebenbei:

Jelato bedient sich in diesem Buch gewisser asiatischer Kampftechniken.

Er ist ein Smiling Dragon.

Für Interessierte: www.smilingdragon.ch

 

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