Stampfen und brüllen tut den Kindern gut

Kommentar zu einer Buchbesprechung

Hintergrund

Besprechung des Buches:

„Aggression. Warum sie für uns und unsere Kinder notwendig ist“

2013, S. Fischer Verlag

Basellandschaftliche Zeitung, 9. Okt. 2013, Titelblatt und S. 5

Das Buch und seine Besprechung sind ein Plädoyer für das Ausleben seiner Wut nach dem Motto „Tim darf das“.

Theorie: ein Aggressionstabu setze die Gesundheit aufs Spiel und führe fast zwangsläufig später in die Gummizelle einer Fachklinik.

Man kann jetzt herrlich darüber streiten, ob die späteren Konsequenzen einer „fehlenden Sozialisation“ positiv oder negativ sind. Wir vertrauen da mal blind der unbedingten Fachkompetenz von Schreiber und Verfasser.

 

Leute, die uns über den richtigen Weg belehren wollen, sollten aber doch zuerst mal klein anfangen und den Unterschied lernen zwischen „Suppenkaspar“ und „Zappelphilipp“ und das grosse Bild auf der Titelseite richtig benennen, sonst wird’s nur peinlich (gemeint war sowieso sicherlich „der böse Friederich“!). – Das heisst: die Verwirrung ist total!

So, jetzt habe ich den Rat der Verfasser befolgt und meine Wut mal so richtig rausgelassen.

Die Tinte hat gespritzt wie Blut, haha. Das tut also auch Erwachsenen gut.

PS: die Basellandschaftliche Zeitung hat später meinen ätzenden Kommentar genau so abgedruckt  – Respekt!

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